Im Rahmen der Eröffnung von ENERGIEPARK HIRSCHAID

5.-6. April 2014

Grußwort von Klaus Homann, Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Hirschaid

Liebe Besucher der 5. Energiemesse element-e 2018 in Hirschaid,

am 17. und 18. März 2018 findet bereits zum fünften Mal in Folge die Energiemesse in den Räumen des Energiepark Hirschaid statt. Dies zeigt, dass die Messe nichts von ihrer Attraktivität der Anfangsjahre verloren hat. Die jährlich wachsenden Besucherzahlen beweisen nach wie vor, wie vielseitig und informativ das Messekonzept ist. Für mich ist der Besuch der Veranstaltung ein unbedingtes „Muss“ für jede/n umweltbewusste/n Bürgerin und Bürger.
Diese finden bei ihrem Besuch auf 6.000 m² Fläche alle Arten von neuster Energietechnik im Bereich Speichersysteme, Wärme- und Heiztechnik und vor allem auch praxisorientierte Beispiele vor.
Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Blick auf die neuesten Mobilitätskonzepte und eine Vortragsreihe im Bereich „SMART HOME“.
Es ist also für jeden interessierten Bürger etwas dabei.
Kommen Sie also anlässlich des Frühjahrsmarktes nach Hirschaid, um sich über den neuesten Stand der Umwelttechnik zu informieren. Ich würde mich sehr freuen, Sie auf der Energiemesse element-e in unserer schönen Marktgemeinde begrüßen zu dürfen.
Dem Veranstalter Frank Seuling mit seinem Team danke ich für sein Engagement für unsere Umwelt und wünsche einen erfolgreichen Messeverlauf.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr

 Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Hirschaid


Grußwort von Herrn Landrat Johann Kalb

Sehr geehrte Besucher und Interessenten der 5. Energiemesse element-e 2018,

der Schutz unserer Umwelt ist eine der größten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart. Dafür müssen wir uns einen umsichtigen Umgang mit den noch zur Verfügung stehenden Ressourcen und eine nachhaltige Lebensweise auf die Fahnen schreiben. Wenn wir die verheerenden Folgen der Erderwärmung eindämmen und dem Klimawandel Einhalt gebieten wollen, ist unmittelbares Handeln gefragt.

Der Landkreis Bamberg ist sich der Verantwortung bewusst und hat mit der Gründung der Klimaallianz und der Klima- und Energieagentur bereits konkrete Schritte unternommen. Angesichts des Klimawandels sind neben dem politischen Engagement aber auch das tatkräftige Wirken der Forschung und der Wirtschaft gefragt. Deshalb freue ich mich besonders, dass die 5. Energiemesse element-e 2018 allen Zielgruppen, die sich mit dem wichtigen Thema Energie beschäftigt, eine Plattform bietet. 

Landrat Johann Kalb

Endverbraucher wie Fachkräfte erwarten zahlreiche Aussteller zu unterschiedlichen Bereichen der Energie- und Umwelttechnik, die wiederum praxisorientierte Lösungen und energetische Beratung bereithalten. Die 5. Energiemesse bietet spannende Einblicke in die zwei Zukunftsthemen „Neue Mobilität“ und „Smart Home“, die den thematischen Schwerpunkt der diesjährigen Messe bilden. Ein umfangreiches Vortragsprogramm rundet das Messeangebot im EU-zertifizierten „Green-Building“ Energiepark Hirschaid ab.

Ich freue mich über das große Engagement der Veranstalter für den Klima- und Umweltschutz im Landkreis Bamberg und darüber hinaus. Am Messewochenende des 17. und 18 März 2018 wünsche ich den Ausstellern und Vortragenden viele interessierte Besucherinnen und Besucher.

 


Grußwort von Frau Ilse Aigner
Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Messebesucher!

Ich begrüße Sie sehr herzlich im Energiepark Hirschaid zur Energiemesse element-e 2018. Die element-e findet dieses Jahr bereits zum fünften Mal statt. Sie gehört zu den bedeutenden Initiativen, die in der Metropolregion Nürnberg die erneuerbaren Energien voranbringen. Eng verbunden mit der Messe ist die Erfolgsgeschichte des 2014 eröffneten Energieparks Hirschaid, der erneuerbare Energien für Jedermann erlebbar macht. Für sein Engagement wurde der Energiepark bereits im Jahr 2015 vom Freistaat Bayern als „Gestalter der Energiewende“ ausgezeichnet.

Frau Ilse Aigner

Die Energiewende ist derzeit eines der wichtigsten Themen für unser Land. Und wird dies in den nächsten Jahren wohl auch bleiben. Die Energieversorgung Bayerns und seiner Wirtschaft muss sicher, bezahlbar sowie umweltverträglich sein. Bayern kommt dabei gut voran:

Inzwischen stammen 43,3 Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen. Damit tragen die erneuerbaren Energien mehr zur Stromerzeugung in Bayern bei als die Kernkraft. Die Energiewende ist jedoch nicht nur eine Stromwende. Sehr wichtig ist auch die Wärmeversorgung. Um die Bürger beim energieeffizienten Bauen und Sanieren zu unterstützen, hat das Bayerische Wirtschaftsministerium das 10.000-Häuser-Programm initiiert. Es wird von Bauherrinnen und Bauherrn sehr gut angenommen und ist in der Fachwelt anerkannt.

Eine große Herausforderung in den nächsten Jahren ist der Verkehr. Die Dekarbonisierung muss auch in diesem Sektor entschlossen angepackt werden. Erhebliche Bedeutung wird daher in Zukunft der Elektromobilität zukommen. Das Wirtschaftsministerium legt großes Augenmerk auf den Ausbau der erforderlichen Infrastruktur, insbesondere der Ladestationen.

Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der diesjährigen Energiemesse element-e viele inspirierende Gespräche und nützliche Informationen. Bayern braucht neben den politischen Akzenten vor allem das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, der Kommunen und der Wirtschaft, um die Energie- und Mobilitätswende zum Erfolg zu führen!

 

Ilse Aigner, MdL

Stellvertretende Ministerpräsidentin des Freistaates Bayern und
Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

 


Grußwort von Herrn Kurt Sigl, Präsident Bundesverband eMobilität e.V. (BEM)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aussteller und Messebesucher, 

seit der Sommerpause ist es eigentlich kaum noch möglich, Gespräche auf politischer Ebene zu wirklich entscheidenden Themen zu führen. Erst wurden wir damit vertröstet, dass man die Bundestagswahl und die damit einhergehenden personellen Veränderungen in den Ministerien und im Bundestag abwarten müsse, dann haben die zähen Koalitionsverhandlungen zu weiteren Verzögerungen geführt. Ein schnelles Ende des politischen Stillstandes in Deutschland ist mit dem Scheitern der Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition und denn aktuellen Verhandlungen über eine Große Koalition leider nicht in Sicht. Stillstand, der auch die eMobilitätsbranche betrifft.

Kurt Sigl

Wenn wir jetzt nicht aktiv an der tatsächlichen Umsetzung einer Neuen Mobilität arbeiten, werden wir erleben, dass sich auch die nächsten Jahre keine ernstzunehmende Mobilitätswende einstellen wird. So ist es unumgänglich, bereits jetzt langfristige Maßnahmen einzuleiten, um unsere Mobilität bis 2050 auf CO2-neutrale Verkehrsträger umgestellt zu haben, so wie es das Pariser Klimaschutzabkommen vorsieht. Bei einer Fahrzeug-Lebensdauer von bis zu 20 Jahren bedeutet das, dass wir spätestens ab 2030 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge zulassen dürfen.

Zusätzlich bedarf es einer Regelung für den Zeitraum bis 2030. Denkbar wäre vor dem Hintergrund der nahenden Dieseleinfuhrverbote in deutschen Städten beispielsweise eine Ausnahmeregelung nur für Unternehmen, die ihre Flotte turnusmäßig jedes Jahr um 5-10% elektrifizieren. Nur diese erhalten im Sinne eines Bonus-Malus-Systems Einfuhrgenehmigungen für den Innenstadtbereich.

Zudem muss klar sein, dass die Umstellung auf Elektrofahrzeuge auch Zweiräder, Busse und weitere Verkehrsträger betreffen muss, denn nur in einem intermodalen Ansatz werden wir erfolgreich eine saubere, leise und insgesamt nachhaltige Neue Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien umsetzen können.

Elektromobilität sollte als ein Baustein in einer intermodalen Mobilitätskette verstanden werden, die verschiedene Verkehrsträger sinnvoll miteinander verknüpft und Nutzern eine komfortable Kombinierung mehrerer Verkehrsmitteln ermöglicht. Neben der Förderung der Elektromobilität im PKW- und Zweiradbereich ist hier neben Carsharing-Konzepten auch der Öffentlichen Nahverkehr entscheidend.

Die technischen Möglichkeiten dafür haben wir bereits. Das wird insbesondere hier im Energiepark Hirschaid im Rahmen der 5. Energiemesse element-e 2018 mit dem Themenschwerpunkt NEUE MOBILITÄT deutlich. Ich wünsche Ihnen einen spannenden Messebesuch.

Kurt Sigl, 
Präsident Bundesverband eMobilität e.V. (BEM)


Grußwort von Herrn Andreas Starke, Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Oberbürgermeister der Stadt Bamberg

Sehr geehrte Damen und Herren, 

wer kompetent und umfassend über das Thema erneuerbare Energien informiert werden möchte, der sollte sich den 17. und 18. März 2018 in seinem Kalender vormerken. Dann findet die 5. Energiemesse element-e in im Energiepark Hirschaid statt. Mit rund 80 Ausstellern und 2.000 Besucherinnen und Besuchern sowie wechselnden Sonderthemen hat sich die Energiemesse element-e in den vergangenen Jahren zu einer der führenden Innovationsmessen in der Europäischen Metropolregion Nürnberg entwickelt.

In diesem Jahr liegt der Fokus auf den Schwerpunktthemen „Neue Mobilität“, „Smart Home“, „Speichersysteme“, „Energieeffizienz“, „Wärme- und Heiztechnik“ und „Energieberatung“. Allesamt Themen, die sowohl in der Klimaallianz Bamberg als auch in der Europäischen Metropolregion hochaktuell sind. In verschiedenen Foren und Arbeitskreisen werden diese Themen mit dem Ziel diskutiert, Lösungswege zu entwickeln.

Ich danke dem Veranstalter Frank Seuling und seinem Team für ihr Engagement und das interessante Angebot an Ausstellern. Mit der Energiemesse element-e leisten sie einen wichtigen Beitrag dafür, unsere Zukunft in der Region lebenswert zu gestalten.

Der Messe wünsche ich einen erfolgreichen Verlauf und den Besucherinnen und Besuchern viele gute Anregungen und Ideen.

 

Ihr

 

 

Andreas Starke
Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Oberbürgermeister

Andreas Starke